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Autor Thema: (Neue) Downtime-Job Hausregelerweiterung  (Gelesen 3003 mal)

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Ultra Violet

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(Neue) Downtime-Job Hausregelerweiterung
« am: Mittwoch, 24. Oktober 2007; 13:49:50 Nachmittag »

Ich bin auf meiner Internetsuche nach so einer Regelung über TypeRyder Hausregel gestolpert. Jetzt würde mich mal interessieren wie eure praktischen Erfahrungen damit waren und ob ihr die noch abgeändert habt?

Ich selbst bin mit diesem Hausregelvorschlag noch nicht wirklich zufrieden. Da er nur Runnen als Job berücksichtigt und nur Pauschalpreise gibt. Und hätte auch noch ein paar Änderungsvorschläge.

1.) Die Gebräucheprobe ist ja ganz gut, aber es sollte auch auf das Fach (den Bereich) eingegangen werden in dem der SC einen Job sucht. Denn die wenigsten Runner sind Vollzeitrunner, denn diese leben meist nicht lange. So hat der Großteil der SC wahrscheinlich ganz "normale" Jobs, je nach Können, Lust und Kontakten. Es gibt unzählige Möglichkeiten! Barkeeper, Türsteher, Bodyguard, Dealer, Prostituierte, Putzkraft, Elektriker, IT-Fachmann, Lehrer, Sekretär, Magiedoktor, Straßendoc, Taliskrämer, Archäologe, Automechaniker, Koch, Musiker, Model, Schauspieler, Künstler, Reporter, Journalist, Autor usw. etc...

Mein Regelvorschlag ist ein Drei-Proben-System. Die Gebräucheprobe besorgt dem SC den Job, eine Skillprobe (passend zum Beruf) sagt aus ob er sich auch das Geld verdient hat. Die dritte Probe repräsentiert die Bezahlung, hierbei handelt es sich um eine Verhandlungsprobe.
Die zweite Probe auf einen passenden Skill (bei Straßendoc z.B. Medizin oder Erste Hilfe) beweist sein Können und zeigt ob er noch mal dort arbeiten könnte. Regeltechnisch gesehen liefert sie nur einen Bonus für die dritte Probe (alle 2 Erfolge geben ein +1 Bonus).
Der Bonus kann für drei Dinge genutzt werden entweder man erhöht damit die Chancen auf ein Trinkgeld/Prämie (Bonus zur Verhandlungsprobe) oder man erhöht die Chancen bei der nächsten Jobsuche (Bonus zur nächsten Job-suchen-Gebräucheprobe) oder man bessert einen alten Patzer aus (Jedes +1 negiert ein -1).
Bei einem Patzer, macht der SC einen Fehler und wird gefeuert (kein Lohn für den Job)! Bei einem Kritischen Patzer spricht sich das zusätzlich noch rum (-2 auf alle folgenden Job-suchen-Proben). Patzer in Folge sind kommulativ und können nur durch den Bonus beseitigt werden (Gute Leistungen sind eben mehr wert als ein schlechter Ruf).

2.) Der Job oder der Verdienst sollten vom Lebensstil abhängig sein, d.h. jemand der in der Unterschicht lebt, wird nicht soviel verdienen, und jemand der in der Oberschicht lebt, müsste mehr verdienen allein um sein Lifestyle zu halten. Alles nach dem Motto: Wer arm ist der schufftet und die Reichen werden immer reicher.
Mein Regelvorschlag hierzu lautet aus den 1000 Nuyen einfach einen Prozentualen Anteil der Lebensstilkosten pro Monat zu machen. D.h. z.B. jeder Erfolg ist ein Job der 25% des Monatlichen Lebensstils einbringt.

Das sieht dann folgendermaßen aus:
Squatter = 125¥ pro Erfog/Job
Unterschicht = 250¥ pro Erfog/Job
Mittelschicht = 1.250¥ pro Erfog/Job
Oberschicht = 2.500¥ pro Erfog/Job
Luxus = 25.000¥ pro Erfog/Job

Es geht halt darum, das bei der Arbeitssuche das Umfeld eine Rolle spielt, wo sucht man Arbeit? (Meist in seinem Gesellschaftlichen Umfeld also in seiner Lebensstil-Schicht).
Um den Missbrauch zu reduzieren sollte man aber festlegen das man bei der Bestimmung des Lebensstils schon eine weile in diesem gelebt hat, sich klimatisiert hat. Ich schlage hier einen Zeitraum von 3 Monaten vor, also sobald jemand 3 Monate in einem Lebensstil lebt kennt er genugend Leute, trägt die passende Kleidung, weiß mit dieser Schicht umzugehen um einen passenden Job zu finden.


OK... im Grunde hab ich damit komplett neue Regeln geschaffen, naja sagt mal wie sie euch gefallen.

MfG
UV
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TypeRyder

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Re: (Neue) Downtime-Job Hausregelerweiterung
« Antwort #1 am: Donnerstag, 25. Oktober 2007; 10:35:06 Vormittag »

Moin Ultra Violet,

erstmal zu dem gewünschten Erfahrungsbericht:
Wir haben damals die Regel eingeführt, weil es zur damaligen Zeit nur sehr wenig Schotter und auch sehr wenig Karma (bezogen auf den Outgamespielzeitraum) gab. Die Jobs, die man bekommt, haben tatsächlich eher Run-Charakter, es sind meist auf das Aufgabengebiet des Charakters bezogene kleinere Aufträge, die nur wenig mit einem richtigen Job zu tun haben (dazu später mehr).

Bei uns gibt es bei der Regel neben Schotter auch ein wenig Karma, was einem dabei hilft, grade am Anfang noch ein wenig justieren zu können und den einen oder anderen Extrapunkt noch zur Verfügung zu haben. Sobald der Charakter allerdings 100 Karmapunkte angesammelt hat, würde ich jetzt nur noch Kohle vergeben und den Karmaaspekt unter den Tisch fallen lassen - der Charakter ist dann so erfahren und die Jobs so alltäglich geworden, daß er sich weder besonders profilieren noch großartig neue Erfahrungen sammeln kann - dafür sind dann die richtigen Runs da :-)

Zu Deinem Regelvorschlag:
Von der Regelmechanik her finde ich den Vorschlag gut durchdacht - er ist etwas aufwendiger als mein ursprünglicher Vorschlag, dafür aber auch detaillierter, was ich persönlich gut finde. Den "Erfolg" an den Lebensstil zu koppeln. Was mir etwas unklar ist: Bleibt die erste Probe so wie ursprünglich gedacht (also pro Erfolg bei der Gebräucheprobe ein Job) oder sollte man bei Deiner Regel das nicht etwas abwandeln, so daß man die Gebräuche-Probe z.B. einmal im Monat ablegt und die zusätzlichen Erfolge vielleicht ebenso Boni beim Bezahlungswurf geben? Ansonsten habe ich schnell eine unglaublich hohe Anzahl an Jobs zusammen - und das wirkt selbst in den USA ab einem gewissen Maße verdächtig auf zukünftige Arbeitgeber.

Vom Hintergrund her, daß der Großteil der Runner offizielle Jobs hat, gehe ich nicht ganz konform. Ich kann mir das für einen Teil Runner durchaus vorstellen (Dr. Stahl z.B. betreibt, soweit ich das weiß, nebenbei eine kleine Schattenklinik oder hat sowas zumindest vor), aber ebenso denke ich auch daß es andererseits Runner gibt, die entweder keinen richtigen Job annehmen können (zu spezialisierte Talente, die im normalen Berufsumfeld nicht gefragt sind, zuviele illegale Ware welcher Art auch immer, zu abgedreht etc.) oder wollen (schlechtere Bezahlung, zuviel öffentliches Interesse, zuviele offizielle Spuren).

Außerdem bringt ein Job ja auch neue Verpflichtungen mit sich - eventuell kann man nicht einfach so aussteigen, wenn der nächste Run winkt, vielleicht ist man in gewissen Jobs grade auf Geschäftsreise... Je anspruchsvoller die Jobs werden, desto mehr Verantwortung bedeutet das auch für den Runner und desto mehr werden sie sein Leben als Runner eingrenzen oder auf Dauer gar unmöglich machen. Wie gesagt - alles IMHO und auch nicht als generelle Aussage - meiner Meinung nach muß man individuell prüfen, ob ein richtiger Job für einen Charakter in Frage kommen würde und sich Gedanken machen, welche Folgen das für den Charakter hat.

Im Endeffekt heißt das für mich, daß man beide Systeme je nach Wunsch / Bedarf umsetzen kann. Bei meiner Schamanin z.B. kann ich mir Deine Regel gut vorstellen - sie arbeitet nebenbei in einem Taliskrämershop und daher passt Dein System sehr gut. Bei meinem Technomancer kann ich mir das weniger vorstellen - ich wüßte aktuell einfach nicht, nach welchen regulären Jobs er sich umgucken könnte und trotzdem seine Flexibilität und Unabhängigkeit erhalten kann.

Zum Abschluss die Frage: Wäre es Dir recht, wenn ich das Konzept (natürlich mit Nennung von Dir als Urheber) nochmal als PDF erfasse und im Regelbereich als Download zur Verfügung stelle?
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Ultra Violet

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Re: (Neue) Downtime-Job Hausregelerweiterung
« Antwort #2 am: Samstag, 27. Oktober 2007; 02:00:27 Vormittag »

Ja kein Problem, doch vielleicht erst wenn die Regeln stehen, mal geplaytestet wurden, bisher eher alles pure Theorie.

Ich dachte ursprünglich an deine Regeln (also die erste Probe blieb besten), das einzige was ich auch schon bei deiner Regel anzweifelte war das mit der Anzahl der Jobs, denn im Grunde, ist es doch reine Hintergrundinfo, ob es jetzt ein gut bezahlter Job ist oder 3 weniger gut bezahlte. Aber ein normaler Charakter wird nicht so viele Jobs erwürfeln. Aber er muss mindestens 4 Erfolge im Monat erwürfeln um seinen Lebensstil zu zahlen, deshalb finde ich die Woche als Interval garnicht so schlecht. aber man sollte vielleicht ein Grundzeitraum pro Job sagen z.B. 1 Tag (8 Stunden) pro Job. Und Job heißt für einen SINlosen eher Jobben/Hilfsarbeiten/Schwarzarbeit, als eine feste Anstellung. Sollte ein Runner das Handicap SINer (-5 BP) haben kann er/sie (und "muss" wahrscheinlich auch) einen festen Job haben mit all den Verpflichtungen. Jemand mit verbrecher SINer (-10 BP) hat es schwerer ein Job zu finden, kurz um, er bekommt ja einen Malus (Reputationsregel).

Was den passenden Job für den SC angeht, ist halt immer Individuell zu betrachten. Und sollte irgendein Skill den der SC hat beinhalten, z.B. Technomancer, alle auf Computer und Matrix oder Technik basierenden Jobs, von Programmierer für eine Software-Firma, SysOp für ein Büro, Drohnen oder Maschinen Rigger in einer Fabrik oder Ähnlichem, Matrixgamer, Matrixdesigner/-Künstler, Autor, Reporter... Aber auch als Lehrmeister für andere Technomancer, wäre ein möglicher Job, denk doch z.B. Mr. Anderson aus Matrix (dem Film) er hatte, einen Job als Programmierer, und einen als Hacker/Infobroker.
Eben eigentlich alles wo der SC 3 oder besser ist, kann als Basisskill genutzt werden. Und wenn es Taxifahrer, Waffenhändler, Geldeintreiber oder Callboy ist...
Es findet sich immer ein passender Job, und wenn man nicht selbst drauf kommt fragt man halt seine Mitspieler. Und wie gesagt es sind Jobs gelegenheits Arbeit, d.h. es muss nicht der Traum eines SC sein, es soll eigentlich nur die Rechnungen zahlen. Gerade SCs die ihren legalen Job hassen haben Motive auf Runs zu gehen...


Nur ein paar weitere Gedanken dazu...
UV

PS: Wenn du Material brauchst, ich hab noch einiges an Hausregeln bzw. "Regeln die die Welt nicht braucht".
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