The Unknown - Public Node BBS

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Ein herzliches Willkommen an alle neuen User! Bitte lest die Hinweise und Infos im Unterbereich Öffentliche Ankündigungen. Viel Spass im Unknown-Forum!

Autor Thema: Street M... -usic  (Gelesen 8596 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Street M... -usic
« am: Freitag, 25. September 2009; 11:14:03 Vormittag »

Wenn du gerade durch Freiburg läufst, den Münsterplatz überquerst und am Hauptportal des Münsters vorbei schreitest, dann vernimmst du über den Trubel der Stadt hinweg eine Klartinettenstimme - Gershwines Summertime als Regtime.
Solltest du dich nun erstaunt nach der Quelle umsehen, so wirst du am Georgsbrunnen fündig. Dort steht eine kleine rothaarige Elfe mit funkelnden grünen Augen und spielt auf, dass es eine Freude ist zuzuhören.
Wenn du möchtest kannst du ihr eine paar Euros überweisen, Ihr Kommlink ist aktiv und nimmt die Spende gerne entgegen.
« Letzte Änderung: Freitag, 19. März 2010; 11:56:38 Vormittag von Frouwe »
Gespeichert

Bruder Pax

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 21
  • Make Love not War
Re:Street M... -usic
« Antwort #1 am: Freitag, 30. Oktober 2009; 12:23:18 Nachmittag »

Ein liebevoll gepflegter und bunt bemalter alter Greyhound Scenic Cruiser manövriert sich durch die engen Straßen in Richtung des Münsterplatzes und sucht sich dann - ganz in der Nähe des Brunnens - eine Parkgelegenheit. Aus dem Inneren des Busses ertönt laute Musik aus einer leistungsfähigen Anlage - es handelt sich um Stücke eines alten Musicals "Hair".

Nachdem der Motor erstirbt, hört man es im Bus leise lachen, die Musik wird leiser gestellt und ist nur noch schwach zu hören. Dann öffnet sich die vordere Einstiegstür des Busses und heraus tritt ein Mann in bunten Gewändern - eine weite Hose, ein ebenso weites und luftig geschnittenes Hemd, dazu Sandalen an den Füßen. Aus dem Inneren des Busses sind seltsame Gerüche wahrzunehmen - nach Kräutern und ätherischen Ölen. Der Mann verläßt den Bus, um sich ein wenig die Beine zu vertreten und sich auf dem Platz umzusehen. Dabei entdeckt er die junge Elfe, die dort am Brunnen Klarinette spielt und er schlendert langsam und gemütlich herüber zu ihr. Was haben wir denn da?denkt er sich gutgelaunt und  lauscht eine Weile ihrem Spiel.
Gespeichert
Bring Love and Peace in every Town and Village...

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #2 am: Freitag, 19. März 2010; 11:55:10 Vormittag »

Fröhlich lächelt die Elfe ihrem einzigen Zuhörer zu und zwinkert verschmitzt.
Plötzlich bricht sie ab, Ihre gerade noch so schalkhafte Mine wird verbissen und eisern. Die langdliederrigen Hände umklammern das Instrument.
Ihr Blick ist auf zwei Trolle gerichtet die disputierend über den Marktplatz schlendern, in Ihrem Kielwasser etwas Fußvolk aus dem Rathaus.
Die verkniffenen Lippen lösen sich und die Elfe stimmt ein Lied an. Erst leise und zittrig, aber mit jeder Textzeile, selbstsicherer und lauter.


    Beleget den Fuß
    Mit Banden und mit Ketten
    Daß von Verdruß
    Er sich kann nicht retten,
    So wirken die Sinnen,
    Die dennoch durchdringen.
    Es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei.

Ihre Stimme ist wunderschön, glasklar mit einem geradezu magischen Vibrato.

    Die Gedanken sind frei
    Wer kann sie erraten?
    Sie fliehen vorbei
    Wie nächtliche Schatten;
    Kein Mensch kann sie wissen,
    Kein Kerker verschließen
    Wer weiß, was es sei?
    Die Gedanken sind frei.

Die beiden Trolle stoppen abrupt. Ein gefährliches Funkeln umspielt die Augen des einen, seine Lippen verziehen sich zu einem sardonisch Lächeln.

    Ich werde gewiß
    Mich niemals beschweren,
    Will man mir bald dies,
    Bald jenes verwehren;
    Ich kann ja im Herzen
    Stets lachen und scherzen;
    Es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei

Tiefe knarzende Stimmen, es klingt wie aneinander reibende Quarzblöcke, fallen kaum hörbar in den Gesang ein.
Ein siegesicheres Lächeln umspielt Augen- und Mundpartie der Elfin.


    Ich denk was ich will
    und was mich erquicket,
    Und das in der Still
    Und wenn es sich schicket;
    Mein Wunsch und Begehren
    Kann Niemand mir wehren;
    Wer weiß was es sei?
    Die Gedanken sind frei.


    Wird gleich dem Gesicht
    Das Sehen versaget,
    So werd ich doch nicht
    Von Sorgen geplaget.
    Ich kann ja gedenken,
    Was soll ich mich kränken?
    Es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei.

Einer der Trolle schrickt zusammen und starrt mit untertassengroßen Augen auf das Münster. -ANGST-
Eilig stürmt er weiter, sein Partner im Schlepptau. Das sardonische lächeln ist schon längst verschwunden.


    Ja fesselt man mich
    Im finsteren Kerker,
    So sind doch das nur
    Vergebliche Werke.
    Denn meine Gedanken
    Zerreißen die Schranken
    Und Mauern entzwei:
    Die Gedanken sind frei.

Ihr ist die Zufriedenheit anzusehen. Rasch, mit geübten Handgriffen aber ohne Hast packt sie ihre wenigen Habseligkeiten zusammen, ihr Kommlinksignal und der dezente AR-Hinweis erlöschen. Das knarzen der Quarzblöcke verstummt. Sie vergisst nicht, noch schnell ihrem treuen Zuhörer nochmals zuzuwinkern und verschwindet dann in der Menschenmenge. Schon nach wenigen Schritten ist nichts mehr von der rothaarigen Elfe zu sehen.
« Letzte Änderung: Freitag, 19. März 2010; 11:58:37 Vormittag von Frouwe »
Gespeichert

Pater Anderson

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 8
Re:Street M... -usic
« Antwort #3 am: Freitag, 19. März 2010; 12:04:34 Nachmittag »

Der Pater schlendert gerade langsam über den Platz und möchte anscheinend zum Münster, allerdings hält er an, als er die rennenden Trolle sieht. Eilig setzt er in die Richtung, wo die Trolle losgelaufen sind. Als die Küntlerin gerade ihr Instrument verpackt hat, hat er es geschafft zu ihr durchzukommen. Schließlich streckt er eine Hand nach ihr aus, aber er hält sie ihr nur mit der Handfläche nach oben hin, ohne sie anzufassen.

"Warte mal, mein Kind."
« Letzte Änderung: Freitag, 19. März 2010; 13:17:21 Nachmittag von Pater Anderson »
Gespeichert

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #4 am: Freitag, 19. März 2010; 13:08:33 Nachmittag »

Kurz bevor sie sich aufmacht in der Menschenmenge zu verschwinden nimmt sie im Astralenraum ein regelrechtes Leuchtfeuer wahr - ein Ihr unbekannter Pater.
Rasch prägt sie sich die Astrale-Signatur ein und bemüht sich noch mehr, unbemerkt zu verschwinden.
Ihr kleines Zauberwerk mit den Gargouyls reut sie inzwischen.


"Mist - immer muss ich übetreiben. Frô sagt so oft, in der Ruhe liegt die Kraft, drumm zaubere nur mit bedacht" denkt sie sich.
Schon ist sie auch schon auf den Weg in die Menschenmenge. Ihr Haar wird kürzer
Die Haarfarbe ändert sich,
Sie wird kleiner, breiter..
Gespeichert

Pater Anderson

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 8
Re:Street M... -usic
« Antwort #5 am: Freitag, 19. März 2010; 13:24:58 Nachmittag »

Der Pater seuftzt und macht sich an ihr zu folgen, sich nicht von ihrem Gestatwechsel abhängen lassend. Warum müssen immer alle weglaufen, wenn man sie auf ihr Potential aufmerksam machen will? Aber wofür treibt man Sport...

"Warte mein Kind!" ruft er ihr hinterher, sichtlich bemüht sie nicht entkommen zu lassen.
Gespeichert

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #6 am: Freitag, 19. März 2010; 13:38:01 Nachmittag »

"Warte mal mein Kind." klingt es in Ihren Ohren. Wider Willen zuckt sie zusammen und blickt sogar kurz über die Schulter zurück.


"Verflixt - das hat mir noch gefehlt; bei Wurðiz"
Panik flackert auf und wird niedergekämpft.
Da - es ist passiert. Im Moment der Unachtsamkeit stößt sie mit einem Passanten zusammen und stürzt.
Ihr Instrument fällt ihr aus der Hand und Schmerz durchfährt ihren Körper.
Die Tränen werden weggeblinzelt.
"Die Klarinette - wo ist die Klarinette?" ist ihr einziger Gedanke
Hektisch sucht sie das Instrument zwischen den Füßen der Passanten
« Letzte Änderung: Freitag, 19. März 2010; 13:40:41 Nachmittag von Frouwe »
Gespeichert

Pater Anderson

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 8
Re:Street M... -usic
« Antwort #7 am: Freitag, 19. März 2010; 13:43:34 Nachmittag »

Wenige Sekunden nach ihrem Sturz ist der Pater bei ihr und hockt sich hin, die rechte Hand ausgestreckt um ihr aufzuhelfen.

"Lass mich dir helfen, mein Kind."
Gespeichert

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #8 am: Freitag, 19. März 2010; 13:52:11 Nachmittag »

"Bei Liodasmieder - mein Instrument" Sie schüttelt knapp den Kopf und greift nach der Klarinette, die sie eben entdeckte.

"Wer seid ihr?" fragt sie im Aufstehen, die ausgestreckte Hand geflissentlich ignorierend. Sie klopft den Staub von ihren Kleidern.
Vor dem Patre steht ein eher schmächtige Orkin, fahle Gesichtsfarbe, schwarzes Haupthaar, gelbliche kleine Hauer, doch die Stimme ist die gleiche.
Dezenzt versucht Sie etwas Abstand vor dem Fremden zu gewinnen.
.

"Was wollt ihr von mir?"
Gespeichert

Bruder Pax

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 21
  • Make Love not War
Re:Street M... -usic
« Antwort #9 am: Freitag, 19. März 2010; 14:17:32 Nachmittag »

Die Person aus dem Bus lauscht zuerst interessiert dem Schauspiel, dann betrachtet sie verwundert das Geschehen. Hm, merkwürdig... denkt sie und beobachtet vorläufig die weiteren Ereignisse, um eventuell eingreifen zu können.

Langsam und ohne Hektik, um die beiden nicht zu erschrecken, nähert er sich den beiden.
Gespeichert
Bring Love and Peace in every Town and Village...

Pater Anderson

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 8
Re:Street M... -usic
« Antwort #10 am: Freitag, 19. März 2010; 14:27:23 Nachmittag »

Langsam richtet sich der Hühne wieder auf, ein freundliches Lächeln im Gesicht.

"Ich bin Pater Michael Anderson und ich möchte dir helfen, mein Kind." erwiedert er, ihr Gesicht - oder war es das, was sich darunter verbirgt? - mit gütigen Augen musternd.

"Der Allmächtige Vater sandte seine Engel aus um die Menschheit zu beschützen und diese erwählten jene, derer sie Teilhaftig werden ließen an ihrer Kraft. Diesen hießen sie, aufdass sie acht geben auf ihre Mitbürger auf dass sie sie vor Schaden bewahren und, dass sie jene erkennen die von ihrer Art."
Gespeichert

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #11 am: Freitag, 19. März 2010; 14:35:13 Nachmittag »

"Wenn ihr helfen wollt, dann lasst mich gehen - rasch. Bevor die vom Fascho alarmierten Bullen hier aufkreuzen. Ich habe zu viel gewagt, hier wird es bald von Bullen wimmeln."
Ihre Augen sondieren die Umgebung, Ihr Blick verklärt sich. Kurz darauf blickt sie den Pater wieder fest an.

"Ich finde euch wieder Pater, bei Balder., seid nur ab und an am Münster. Dann können wir reden."
Sie wendet sich zum gehen.
Ihre Gesichtszüge beginnen schon wieder zu zerfließen und sich neu anzuordnen.
Gespeichert

Frouwe

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7
Re:Street M... -usic
« Antwort #12 am: Freitag, 19. März 2010; 15:38:40 Nachmittag »

"Gehabt euch wohl Pater." Sie lächelt ihm aufmunternd zu. "Engel sind auch nur Geflügel, genauso wie Adler."
Sie dreht sich um und taucht unter, verschwindet in der nächsten kleinen Gasse, kaum schulterbreit. Gleichzeitig strömen mehrere Trolle der örtlichen Polizei und Regierungstruppen auf den Münsterplatz und beginnen die Gegend zu sondieren, Passanten zu askennen. Die Gegend wird hermetisch abgeriegelt.
Gespeichert

Pater Anderson

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 8
Re:Street M... -usic
« Antwort #13 am: Freitag, 19. März 2010; 15:49:25 Nachmittag »

Der Pater murmelt ein "Und der Herr halte seine Hand über dich, dass dir kein Leid widerfahre." zum Abschied, dann wendet er sich in Richtung des Münsters.

Auf dem Weg zum Hauptportal begegnet er einem der Polizisten, der einen großen Schäferhund an der Leine führt. Nach einem kurzen Wortwechsel macht er das Kreuzzeichen in Richtung des Trolls, der anschließend auf dieses verdächtig bunte Fahrzeug zusteuert.
Gespeichert

Bruder Pax

  • Fremder
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 21
  • Make Love not War
Re:Street M... -usic
« Antwort #14 am: Freitag, 19. März 2010; 20:50:49 Nachmittag »

Der Mann - bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich als der Metemenschengattung Elf zugehörig - hat den Vorgang genau beobachtet und geht jetzt langsam wieder zurück zum Bus. Er wirft den einen oder anderen Blick in die Richtung der nahenden Polizisten, scheint sich jedoch keine Sorgen desbezüglich zu machen.

Als er am Bus angelangt, betritt er denselbigen wobei er die Fronttür offenläßt. Mit wehendem Schritt geht er ins Innere, man hört ihn mit einer zwei weiteren Personen reden. Noch immer ist aus dem Inneren leise Musik zu hören, mittlerweile ist es ruhige Mediationsmusik. Schon kurz darauf ist aus dem Bus rege Betriebsamkeit zu bemerken, während der Mann wieder nach draußen geht und sich in den Eingang des Busses setzt, um das Treiben auf dem Platz zu beobachten und sich auf einem alten Notizblock ein paar Dinge aufzuschreiben.
Gespeichert
Bring Love and Peace in every Town and Village...
 

Seite erstellt in 0.076 Sekunden mit 27 Abfragen.