Dr. Know

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- Geist in der Matrix
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Auf nach Süden...
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Ich saß im abgedunkelten Truck und sah einige der Daten nochmal durch, die in den letzten Tagen aufgelaufen waren. Das die Zielperson den Hashtag bemerkt hatte, störte und ärgerte mich natürlich. Andererseits hatte ich durch die Spuren aus dem Stofftier eine sehr brauchbare neue Möglichkeit, die Spuren der ZP durch die Matrix zu verfolgen, was ich - zugegeben vorsichtig und bedacht - auch tat.
Nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, mussten sie sich vor Ort begeben, um weitermachen zu können. Eine Wohnung, Unterkunft und für den Notfall Ausweichquartiere - Jobs würde mich hassen, aber auf die Schnelle hatte ich nur wenig Ausweichmöglichkeiten. Ich öffnete eine gesicherte Verbindung und hörte ein missmutiges "Wer stört?" aus der Leitung. "Hoi Jobs, ich bins. Ich brauche Deine Hilfe für eine Operation in den ADL - kannst Du mir im Bodenseegebiet sichere und gute Unterkünfte besorgen? Ich brauche zwei oder drei sichere Häuser mindestens für vier Wochen, eventuell auch länger." Einen Augenblick war Schweigen in der Leitung, bevor eine missmutige Antwort erklang "Soll ich mir die jetzt aus den Rippen säbeln oder was? Ihr habt immer Ideen... Ich melde mich innerhalb der nächsten 48 Stunden bei Dir. Und Du schuldest mir einen - mal wieder!" antwortete Jobs dann, bevor er auflegte. Ich grinste fröhlich und unterbrach dann die Leitung - Jobs war eigentlich nie gut gelaunt - und wenn es soweit war, dann hatte irgendjemand ein ganz schön großes Problem.
Nur wenige Minuten später bekam ich einen anderen Anruf. "Mr. Anderson? Knoxville hier. Können Sie sprechen?" Ich stutzte für einen Augenblick und wartete etwas, bevor ich antwortete "Ja, Knoxville, ich kann sprechen, was kann ich für Sie tun?" "Mr. Andersen, ich sende Ihnen gleich ein Dateipaket mit Informationen für Ihre neue Aufgabe - bitte studieren Sie die Unterlagen sorgfältig. Sie finden eine Kontaktadresse, die Sie kontaktieren können, wenn es Fragen oder Probleme gibt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute, Mr. Anderson" Damit endete der Anruf genauso abrupt, wie er kam. Ich wartete einen Augenblick, bis die Datenübertragung abgeschlossen war, dann öffnete ich das digitale Verschlüsselungssiegel, mit der die Datei gesichert war. Dann studierte ich den Inhalt - wie immer ein gut ausgearbeitetes Dossier, das mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Warum mussten eigentlich alle Sachen immer zusammenkommen? Ich lehnte mit für ein paar Augenblicke in meinem Sessel zurück und mußte erstmal etwas trinken. Ein klammes Gefühl ergriff Besitz von mir und ich tat mich schwer, dieses Gefühl wieder abzuschütteln. Bisher war diese Angelegenheit eher privater Natur, nun wurde das Ganze eine Stufe eskaliert. Ich seufzte schwer, bevor ich mich aus dem Sessel erhob. Es war Zeit, gen Süden zu fahren und einen Gang höher zu schalten.
Nur wenige Minuten später fuhr ein dunkler Truck in der Nacht gen Süden...
Edit: Perspektivische Fehler ausgeglichen
« Letzte Änderung: Dienstag, 27. Oktober 2009; 16:21:47 von Dr. Know »
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