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Autor Thema: Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg  (Gelesen 4210 mal)

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Dr. Know

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Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg
« am: Donnerstag, 18. Januar 2007; 13:24:14 Nachmittag »

Dienstag, 07. Oktober 2070 - 09:02:18:56:21 - Downtown Seattle

Ich saß beim Frühstück, goß mir grade noch etwas frisch gepressten Orangensaft ein und studierte die Nachrichten, als sich meine Mailbox meldete.
Erst gar nicht gewillt, mich damit auseinanderzusetzen, war schließlich doch die Neugier stärker. Ich rief die Mailbox ab und hörte die ziemlich aufgelöste Stimme einer guten Freundin von mir. Lora saß anscheinend grade auf irgendeiner Polizeiwache herum, der Nummer nach in Bellevue.

Ich beschloß, kurz zurückzurufen - ihre Stimme hörte sich an, als ob ihr gleich der Himmel auf den Kopf fallen würde. Ein paar Minuten später war ich schlauer. Anscheinend hatte es in der Nacht eine Freundin von ihr erwischt, sie war total aufgelöst. Ich beeilte mich, den kleinen Gefallen, um den sie mich gebeten hatte, zu erledigen, damit ich rechtzeitig da sein würde, wenn sie nach Hause käme.

Auf dem Weg zur Haustür schnappte ich mir meinen Mantel, den Rucksack mit dem üblichen Krams und steckte auch die Manhunter ein - man konnte nie wissen. Zeitgleich bekam die Dalmatian-Drohne ihren Einsatzbefehl und startete vom Dach des Wohngebäudes aus zu einem Erkundungsflug.

Die Daten ließ ich mir in Echtzeit in einem kleinen AR-Fenster einblenden, während ich im Taxi eine kleine Datensuche anschob. Lora hatte einen Namen genannt und mir grob geschildert, um was es ging, das war schonmal ein Ansatzpunkt. Zeitlgleich mit dem Eintreffen an meinem Zielort war ich um einige Informationen reicher. Sarah wartete schon auf mich und gutgelaunt lies sie sich von mir nach Hause bringen und erzählte mir während der Heimfahrt von ihren heutigen Erlebnissen. So gelangten wir schließlich an unser gemeinsames Ziel.
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Shadow

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Re: Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg
« Antwort #1 am: Samstag, 20. Januar 2007; 00:24:57 Vormittag »

Dienstag, 07. Oktober 2070 - 10 Uhr-Downtown Seattle

Bin mit üblem Kater vom Kommlink geweckt worden. Salvatore wollte das ich bei so ner Frau was hinterlass. Also zur Pizzeria. Na toll ich soll da einfach ne bestellte Pizza abliefern. Ist ja garnicht auffällig nen Pizzabote mit Anzug. Egal zum umziehen ist keine Zeit. Also hingefahren da war so nen Typ mit nem Kind der meinte er hätte die Pizza bestellt, aber ich sollte die Pizza persönlich übergeben. Der Typ hat sich dann als Hacker rausgestellt weil er meine gefälschte Sinn bemerkt hat. Mit in die Wohnung kommen war dann halt nix mehr. Dann ist nen Wagen vorbeigekommen. Ausgestiegen ist ne Frau und ein "alter Bekannter" von mir. Der Typ schien beide zu kennen. Ich musste dann die Pizza dem "alten Bekannten" geben. Hoffe der hält dicht. Salvatore war natürlich nicht begeistert. Ich soll jetzt auf weitere Instruktionen warten.  
« Letzte Änderung: Samstag, 20. Januar 2007; 01:00:02 Vormittag von Shadow »
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Dr. Know

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Re: Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg
« Antwort #2 am: Dienstag, 23. Januar 2007; 07:41:37 Vormittag »

Nachdem wir den vermeintlichen Pizzaboten losgeworden waren, gingen meine Bekannte, Detective Burden und meine Wenigkeit ins Haus. Wenn ich vor diesem Vorfall einfach vorsichtig war, hatte ich jetzt sicherlich eine Stufe hochgeschaltet - das "Panicboard" würde sicher eine Stufe irgendwo zwischen paranoid und Sie sind überall! anzeigen. Zudem hatte ich einen blöden Fehler gemacht, über den ich mich ein wenig ärgerte.

Mit dem Fahrstuhl fuhren wir dann zu ihrer Wohnung - und während der Fahrt holt Detective Burden doch glatt einen Störsender aus der Tasche, um mich ein wenig über das Umfeld Lora auszufragen. Ich hatte glücklicherweise mein ECCM einsatzbereit.

In der Wohnung wurde mir dann erstmal eine seltsame Verdächtigungskette präsentiert, in der ich als Verdächtiger dargestellt wurde. Begründung: Das Opfer hätte auch mich schonmal abblitzen lassen und deswegen wollte ich mich bestimmt rächen. Auch mein kleines Versehen von vorher kam nochmal zur Sprache. Er war ganz schön hartnäckig, aber lies sich wohl schlußendlich überzeugen, daß ich mir die Hände nicht blutig gemacht hatte. Dabei hatte ich sogar ein wasserfestes Alibi...

Wir machten einen Deal: Er würde mir Informationen zu dem Vorfall liefern und ich würde schauen, was ich auf "meine Art" herausfinden konnte und ihm Informationen zurückliefern. Er selber schien in seiner Arbeit polizeiintern etwas behindert zu sein, anscheinend irgendwelche Kompetenzrangeleien. Dann erzählte er mir Einzelheiten über die Geschehnisse. Ziemlich üble Angelegenheit - und zumindest aus meiner Perspektive auch ziemlich verworren. Es war anscheinend haufenweise Magie im Spiel - definitiv nicht mein Gebiet. Mit ein paar Sachen konnte ich was anfangen und so hatte ich zumindest genügend Informationen, um ein paar Recherchen vom Zaun zu treten. Und dann waren da noch die Daten von zwei Überwachungskameras...

Es gab noch einiges zu tun und so war ich schließlich ganz froh darüber, als er sich verabschiedete und ich mich ungestört um meine Nachforschungen kümmern konnte. Und wenn das so weiterging, dann konnte ich einige Stunden Zeit gut gebrauchen.
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Re: Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg
« Antwort #3 am: Montag, 29. Januar 2007; 19:57:57 Nachmittag »

Kaum war Detective Burden weg, setzte ich mich zu Lora aufs Sofa. Sie war merklich durcheinander und das Mittel, daß der Detective ihr verabreicht hatte, um sie zu beruhigen, tat sein übriges. Wo ich sonst mit ihr über unheimlich viele Angelegenheiten und Themen reden konnte, war heute überhaupt nichts mit ihr anzufangen.

Sie war sehr verschlossen - hatte sie am Telefon noch sehr aufgelöst geklungen und um Hilfe gebeten, war sie jetzt zurückhaltend und still. Zudem sprach sie in einem Ton von ihrem Ex, der mich sehr verwunderte. Normalerweise sprach sie nicht über ihn und wir hatten uns nur ab und an abends mal über ihn unterhalten. Bisher hatte sie nicht den Eindruck erweckt, daß sie besonders scharf darauf war, auch nur jemals wieder etwas von ihm zu hören. Ihren neuerlichen Aussagen zufolge schien sich dies jedoch geändert haben.

Ich machte mir ernsthafte Sorgen um sie und Sarah, konnte aber aktuell nur wenig tun. So folgte ich also ihrem Wunsch und lies sie vorläufig erstmal in Ruhe. Ich ging erstmal zurück in meine Wohnung, nicht ohne allerdings ein paar Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Dann kümmerte ich mich erstmal darum, etwas zu essen. Nach einer guten Mahlzeit würde alles anders aussehen.
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Re: Mit Speck fängt man Mäuse - Einstieg
« Antwort #4 am: Sonntag, 11. Februar 2007; 13:00:17 Nachmittag »

Ich war eben zuhause angekommen und hatte mir was zu essen zubereitet, als Alex' anrief. Sie hatte anscheinend über welche Wege auch immer von dem Fall Wind bekommen und hatte ein paar Recherchen unternommen. Da sie in Hong Kong auch noch andere Sachen zu erledigen hatte, bat sie mich, die Sache zu übernehmen. Da ich an der Sache eh' schon dran war und ihr sowieso nur selten einen Gefallen abschlagen kann, sagte ich zu.

Wir waren grade dabei, ein paar bisher angefallene Infos auszutauschen, als der Knoten, in dem wir uns grade aufhielten, von Agent-Konstrukten angegriffen wurde. Die Agenten waren sehr lieblos, aber wirkungsvoll programmiert und der Sysop des Knotens reagierte, indem er den Knoten runterfuhr. Ich began eine Trackoperation, aber eine genaue Bestimmung des Einloggortes war leider nicht mehr möglich. Alex und ich suchten uns einen neuen Knoten und setzen unsere Unterhaltung fort. Alex gab mir noch ein paar weitere Daten, ebenso spekulierten wir noch ein wenig über den erfolgten Angriff. Dann nannte sie mir die Daten des Treffens und verabschiedete sich.

Ich nutzte die verbleibende Zeit, um die bisherigen Daten nochmal zu untersuchen und noch ein wenig zu grübeln, was es damit auf sich haben konnte. Außerdem suchte ich noch ein wenig Theoriematerial über Magie - es schien, als ob ich mich mit der Thematik näher auseinandersetzen mußte. Um rechtzeitig um 18:00 Uhr beim Treffpunkt zu erscheinen, machte ich mich einige Zeit vorher mit der Neuanschaffung auf den Weg.

(Weiter im Threat Trattoria ai Fiori)
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