The Unknown - Public Node BBS

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Autor Thema: Der Knoten  (Gelesen 14352 mal)

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DrHanS

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Der Knoten
« am: Mittwoch, 21. Februar 2007; 00:33:10 Vormittag »

Wer sich durch die lästigen Firewalls und auch die gar gräßlichen Shiwase Agenten gekämpft hat, die diesen Knoten umgeben kommt schließlich in einem gediegenen, japanischen Teehaus an. Eine der Wände ist als Forenbord gestalltet, wo jeder zeitweilige Beusucher seine Nachrichten hinterlassen kann. Einige Agenten, in dieser VR umgebung als Shiba-Inu dargestellt laufen schnüffelnd umher, es scheint das sie jeden Neuankömlinge genau unter die Lupe nehmen, und wehe dem, der nicht autorisiert ist. Wer versucht den Knoten zu lokalisieren stellt fest, das er quasi ein Furunkel des Abwassersystems der Shiwase Niederlassung in Hong Kong ist. Ein Icon, ruckelt etwas hin und her. Eine durchschnittliche Darstellung, man bemerkt bei genaueren Hinsehen einige Blutspritzer auf dem rechten Ärmel des Icons.

Das Icon ruckelt zu dem Board.

"Ein Freund hat mir den Knoten hergerichtet, und wir können ihn nutzen. Bitte, macht ihn nicht unnötig Ärger. Es gibt hier keine Paydata, die es wert sind. JA, ich denke da an sie, Dr. Sergejew! Wir wollen uns daran machen, hier Pläne für unsere Extraktion zu planen."

Das Icon ruckelt weiter und schreibt einen neuen Beitrag:
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DrHanS

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Plan Massenentführung
« Antwort #1 am: Mittwoch, 21. Februar 2007; 00:43:04 Vormittag »

Wir wollen unseren Herren rausholen, und warum nehmen wir nicht einfach einen ganzen Haufen Konzernleute mit. Sie haben allesamt einen Ausflug in den Zoo von Seattle gewonnen. Ich habe einen Freund, der dort in der Verwaltung arbeitet, er kann uns dort wahrscheinlich auch Zutritt zu den Versorgungseinrichtungen verschaffen. Wir bringen unsren Freund mit einer ganzen Gruppe Leute von Shiwase in den Zoo, und bringen ihn dann durch die Versorgungsgänge des Zoos nach drausen.

Das ganze findet in der Öffentlichkeit statt und setzt zumindest eine gewisse Bewegungsfreiheit der Zielperson vorraus. Wenn er bewacht wird, müssen wir die ihn begleitenden Personen ausschalten und das so lautlos wie möglich.

Eine Variante davon ist, das wir den gesamten Bus ausknocken, den Kerl schnappen und möglichst schnell an Johnson übergeben.

Ungeschickt an diesem Plan ist natürlich, dass es keine Möglichkeit gibt, Paydata abzugreifen.
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Dr. Know

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Einige Gedanken zur Vorgehensweise
« Antwort #2 am: Mittwoch, 21. Februar 2007; 13:08:04 Nachmittag »

Ein unauffälliges Standardicon windet sich vorsichtig und leise an der Firewall und den Sicherheitsmaßnahmen vorbei, um schließlich und endlich bei dem Teehaus anzukommen. Als es sicher ist, sämtliche Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich überwunden zu haben, wandelt sich das Icon in einen männlichen Norm, geschätztes Alter ca. 40 Jahre. Die Person trägt einen weißen Anzug mit schwarzer Anzughose und schwarzer Fliege und erinnert ein wenig an diese alten 2D-Filme "James Bond", als dieser noch von Sean Connery gespielt wurde. Das Icon ist extrem hochauflösend und realistisch, man sieht sogar die Animation einzelner Haare und Gesichtsfältchen.

Die Person nimmt sich einen Augenblick, um sich den Knoten anzusehen und seine einzelnen Merkmale zu studieren, bevor sie ans schwarze Brett tritt und die dortigen Notizen liest. Nach dem ersten Überfliegen pinnt er eine weitere Nachricht hinzu:


Hoi,

thx Dr. STAHL - netter Knoten *g* Wenn Du sagst, hier gibts nix zu holen, dann will ich Dir das mal glauben - außerdem raube ich meinen Chummern nicht ihre Bude aus, wenn Du weißt, was ich meine.

Ich habe ein paar Gedankengänge, die ich gerne festhalten möchte und ebenso ein paar Punkte, die aus meiner Sicht wichtig sind und abgearbeitet werden sollten:

1. Unsere Gruppe:
Wir sollten uns schnellstmöglichst austauschen und unsere Fähigkeiten festhalten. Die ganze weitere Planung beruht darauf, was wir können und was wir nicht können, also sollten wir das als erstes wissen.

2. Die Prioritäten im Auftrag:
Nach dem ersten Gespräch mit dem Johnson sollte uns klar sein, wie unsere Prioritäten liegen:
 a) Den Run überleben
 b) Die Zielperson lebend extrahieren
 c) Eine für alle Seiten sichere Übergabe organisieren und abwickeln
 d) Gute Plätze zum Untertauchen haben
 e) Zusätzliche Paydata sammeln

Ich setze die Paydata bewußt als letztes ein - unser wichtiges Aufgabenmerk sollte zuerst unserem Überleben, dann dem Auftrag und erst am Schluss zusätzlichen Einnahmequellen gelten. Die Bezahlung für den Auftrag ist schlecht, aber nicht so schlecht, daß ich meinen Ruf oder mein Leben für ein bischen zusätzliche Kohle riskieren will.

Ebenso bin ich dafür, soviele Tote als möglich zu vermeiden. Erstens schadet wahlloses Morden unserem Ruf und zweitens motiviert sowas die Wachen und Sicherheitskräfte, erst recht zuerst zu schießen und später zu fragen. Ganz nebenbei will ich nicht unbedingt mit dem Ruf des gewissenlosen Killers leben müssen.

3. Legwork
Es wird sicherlich mehrere Hindernisse auf dem Weg geben - das wichtigste meiner Meinung nach ist, daß wir unsere Fühler ausstrecken und soviele Informationen sammeln wie möglich. Folgende Infos sind wichtig:
- Informationen über die Konzernanlage - Baupläne, Sicherheitspläne, Materialdaten, übliche Servicefirmen für Reinigung, Sanitäranlagen, Elektrik, Heizung; Personal in der Anlage, durchschnittliche Besucheranzahl pro Tag, öffentliche Führungen etc.

- Informationen über unsere Zielperson: Welche Stellung innerhalb des Konzerns, welche Wichtigkeit für den Konzern, welche Sicherheitsmaßnahmen (Personenschutz, eingepflanzter RFID-Chip, sonstige Schutzmaßnahmen), welches Arbeitsumfeld (arbeitet er allein oder mit anderen zusammen, hat er ein Büro oder arbeitet er an wechselnden Punkten in der Anlage), welche Rechte und Plfichten (kann er das Konzerngelände verlassen und wenn ja mit welcher Bewachung), hat er Angehörige innerhalb oder außerhalb des Konzerngeländes / des Konzerns; welche Lebensgewohnheiten und Hobbies hat unser Ziel etc.

- Informationen über die dortige Situation: LoneStar-Reaktionszeit in der Gegend, geeignete Plätze zur Beobachtung des Konzerngeländes, geeignete Wohnungen in der Umgebung, sonstige Sicherheitskräfte in der Gegend, Gangs, andere Interventionsquellen...

- Informationen über mögliche externe Zugriffspunkte, beispielsweise den Zoo: Welche externen Zugriffsmöglichkeiten gibt es, wie können wir unsere Zielperson dorthin führen, wie können wir mit ihr dort abhauen, mit welchen Problemen haben wir zu rechnen...

4. Ausrüstung:
Haben wir die nötige Ausrüstung, die wir je nach Plan brauchen? Welche Ausrüstung benötigen wir auf jeden Fall? Wie schnell können wir diese besorgen? Können wir uns die nötige Ausrüstung leisten?

So, das war erstmal mein Gedankenhaufen...eine konkrete Idee habe ich noch keine, halte aber die Idee mit dem Ausflug für problematisch, weil neben unserer Zielperson meiner Meinung nach zuviele Unbeteiligte dabei sind. Eine Person können wir sicher noch irgendwie steuern, vor allem wenn diese Person wechseln will. Wenn aber bei den Konzerntypen z.B. irgendwelche superloyalen Heinis dabei sind, können die Dinge schneller kompliziert werden, als wir uns das wünschen.

Prinzipiell ist die Idee, das er einen externen Ausflug macht, nicht verkehrt - wenn wir den Zugriff außerhalb des NeoNet-Geländes machen können haben wir nämlich den Vorteil, daß wir nicht Konzernrecht unterstehen, sondern uns "nur" mit dem Star rumärgern müssen. Ich wäre in dem Fall aber dafür, die Anzahl auf maximal vier oder fünf Konheinis insgesamt zu beschränken, also maximal mit drei oder vier Begleitern fertigwerden zu müssen. Die Frage ist, ob seine Rechteeinstufung und wichtigkeit externe Ausflüge erlaubt und wenn ja, mit welcher Sicherheit.

Nachdem die Person die Nachricht geschrieben hat, pinnt sie selbige an das Bord und setzt sich dann nachdenklich an den kleinen Teetisch, um sich einen Tee bringen zu lassen und auf mögliche Gesellschaft zu warten.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 21. Februar 2007; 22:24:53 Nachmittag von Dr. Know »
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DrHanS

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Re: Der Knoten
« Antwort #3 am: Donnerstag, 22. Februar 2007; 09:34:05 Vormittag »

Das Arzt, be genaueren Hinsehen wenig mehr als eine Schaufensterpuppe mit den besagten Kittel schreitet zu den Bord, und öffnet neben dem Legwork Eintrag ein kleines Messagebord:

Habe eine Connection angehauen, aber von der finanziellen Seite gab es da wenig zu holen. Gibt ja hier bereits ein öffentliches Board, viel kann ich dazu nicht beitragen. Vielleicht habe ich Glück und Lady Gunsmith kennt ein paar Leute von der Sicherheit. Wäre ein Zufall, aber man hört sich mal um, nicht?

Dann springt er zu der Ausrüstung, um dor ein weiteres Fenster zu öffnen

Eine SotA Cyberwarescanner, das aktuelle Modell von Oniversal Omnitech wäre wunderbar. Johnsen meinte unsere Zielperson sei nicht mit cybertechnischen Bonbons versehen, aber warum sollte er einen Artzt ins Team holen, wenn er diese Meinung wirklich ernsthaft vertritt?
Falls der gute wirklich mit so einem Spielzeug ausgestattet ist, solten wir einen Plan haben, um es vom Zünden abzuhalten. Not OP, Störsender oder einen Kasten mit AntiWiFi Ausstattung.

Auserdem sollten wir etwas haben, um ihn ruhig zu stellen. Wie freiwillig er mitkommt wissen wir auch nicht sicher. Oder ob er im letzten Moment doch noch in Panik gerät. An sich würde ich ein starkes Tranqpatch vorschlagen, oder aber das gute alte Narkojet, wobei ich hierbei zu einer etwas erhöhten Dosis raten würde, je nach körperlicher Verfassung der Zielperson. Aber ich verliere mich schon wieder in den Details, man möge mir das vergeben.

Falls es unbedingt sein muss: Ich kann mit Gewehren umgehen. Nicht ausergewöhnlich gut, aber auch nicht besonders schlecht. Vielleicht sollte ich mir ein Scharfschützengewehr besorgen, aber ich habe wenig Motivation dazu.
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Shadow

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Re: Der Knoten
« Antwort #4 am: Samstag, 24. Februar 2007; 13:32:39 Nachmittag »

Hmm Problem an der Ausflugs Idee ist das sie wenn unsere Zielperson keine Genehmigung zum verlassen des Konzerlgeländes hat, nicht funktioniert. Es sei denn wir nutzten das ganze als ablenkungsmanöver, um diie Sicherheitsläute abzulenken.

Nun ich sehe noch zwei möglichkeiten:

1.Versorgungstrupp
Wir Tarnen uns als Reinigunsleute, Techniker weiß der Geier was. Allerdings wird das denk ich mit der Sin teuer, und es ist auffällig wenn einer mehr raus, als reingeht.

2. Kanalisation
Wir steigen über die Kanalisation ein, und wieder aus, allerdings setzt das vorraus das die Kanalisation in der Gegend begehbar ist. Evtl. müsste man auch mal überprüfen, ob nen Zugang über die Kugellagerfabrik möglich ist.

Ganz wichtig ist, das wir viele Infos sammeln.
« Letzte Änderung: Samstag, 24. Februar 2007; 19:15:03 Nachmittag von Shadow »
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Dr. Know

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Re: Der Knoten
« Antwort #5 am: Samstag, 24. Februar 2007; 18:33:47 Nachmittag »

Während die Person ihren Tee trinkt, öffnet sie eine Verbindung zu einer Mailbox und aktiviert die Verschlüsselungsroutine, um dort eine Nachricht zu hinterlegen: "Hey Sunny, ich war bei dem Termin mit dem Johnson, den Du mir mitgeteilt hast. Der Run läuft, auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich darüber froh oder traurig sein soll. Es geht um eine Extraktion bei einem Tripple-A; mehr wie üblich nach dem Run. Der Johnson ist recht knauserig, die Bezahlung war durch einen kleinen Zusatzdeal gerade noch annehmbar. Es kann gut sein, daß ich Dich noch wegen Ausrüstung kontaktieren muss, vorerst brauchen wir aber erstmal einen Plan. Ich melde mich wieder, bye!"

Dann grübelt er kurz, bevor er einen Notizblock aus dem Smoking zog und ein paar Notizen machte, die er dann an das Bord zu den anderen Infos heftete
:

Gut, ich fange mal mit den Basics an, bevor wir zu weit auseinanderdriften. Ich denke, Grundlage unserer Planung muss erstmal sein, daß wir - wie schon weiter oben in Punkt 1 erwähnt - wissen, was das Team kann und über welche Resourcen wir verfügen.

Meine Wenigkeit kennt sich mit der Matrix aus - ich übernehme also Datenrecherche über die Matrix und kümmere mich auch darum, zur Zielerfüllung notwendige Knoten zu infiltrieren. Ich hoffe mal, daß die entsprechenden Rechnersysteme nicht die Topklasse-Sicherheit haben, weil es dann recht heftig wird.
Ergänzend kenne ich mich mit Drohnen aus und kann zu Überwachungszwecken zwei Stormcloud, zwei FlyBall und eine Dalmation anbieten. Keine der Drohnen ist allerdings bewaffnet. Ich habe zwar einige Kontakte, weiß aber nicht, inwieweit uns diese nutzen können bei dieser Art von Auftrag.

Jetzt wüßte ich gerne, wie es bei euch so aussieht - schießt los *g*
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Re: Der Knoten
« Antwort #6 am: Dienstag, 20. März 2007; 12:31:19 Nachmittag »

Eine weitere Notiz findet sich am schwarzen Brett:

Hey Mädels,

kriegt ihr keinen Zugang mehr zum Knoten oder was ist los? Feedback, Jungs und Mädels - von alleine lößt sich der Auftrag nicht!
Unsere Planung war ja schon recht fruchtbar - wie war das doch gleich:

Wir versuchen, das Zielsubjekt aus der Anlage zu locken, um dann den Zugriff zu starten. Zur Ablenkung dient ein fingierter Angriff auf das Gelände, wenn die Sicherheit aufmerksam werden sollte oder irgendwas anderes schiefgeht.

Wir brauchen aktuell: Einen plausiblen Vorwand, warum die Person das Gelände verlassen sollte.
Ebenso brauchen wir ein Fahrzeug vor Ort, mit dem das Extraktionsteam sowie das Zielobjekt schnell verschwinden können. Wir brauchen außerdem noch ein zweites Fahrzeug, um selbiges zu wechseln, damit wir lästige Verfolger abschütteln können.
Außerdem brauchen wir ein Versteck, wo wir mit dem Typ untertauchen können.

Wie siehts aus mit sonstiger Ausstattung? Funk? Fahrzeuge? Haben wir alles, was wir benötigen?

Mein Equipment:
Ich kann über Matrix und Funk mit euch kommunizieren. Über Microsensoren könnte ich euch alle so ausstatten, daß jeder die Daten der anderen in Form von Kamera- und Tondaten nutzen kann - voraussetzung ist, daß wir unsere Komlinks im PAN zusammenschalten. Zusätzliche Sensordaten etc. kann ich in Form von Drohnen bereitstellen. Ich habe eine Drohne mit aufgesetztem Holoprojektor, mit dem wir eine kurze Ablenkung im Notfall inszenieren könnten - einer genaueren Betrachtung würde diese aber nicht standhalten. Außerdem werde ich mein Elektronikwerkzeugset einpacken. Ebenso habe ich meist DuckTape dabei, Klebeband und weitere Kleinigkeiten (Kreide, Knicklichter, Bleistift, Oropax).
Bewaffnet bin ich nur mit einer schweren Pistole. Wenn wir für die Drohnen Waffen organisieren, kann ich damit allerdings auch umgehen.

Ich halte unauffällige, gepanzerte Klamotten für sinnvoll, dazu sollte jeder über Funk verfügen, unabhängig von seinem Comlink. Denkt auch an Handschuhe, Gesichtsmasken und ähnliches, ebenso mindestens ein Medkit, Taschenlampen und Sicht- und Audioverstärkungen. Und - wenn die Geschichte mit dem abholen klappt - einfache Klamotten, die unauffällig sind. Dazu ein wenig Panzerung könnte nützlich sein  ;D
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Re: Der Knoten
« Antwort #7 am: Dienstag, 20. März 2007; 13:53:59 Nachmittag »

Ich habe mich etwas mit Sam ausgetauscht. Die gute kennt jemanden, der jemanden... ach, ihr wisst ja wie die Sache läuft. Worauf ich hinauswill: Wir können wahrscheinlich im Orkuntergrund abtauchen, ob wir euch mitnehmen, ist eine andere Sache. Aber wir können unser Schätzchen mitnehmen. Wir können also unsere Zielperson durch die Tunnel nach Downtown bringen, und dort ein Treffen, vielleicht sogar im Orc Couisine ausmachen. Der Vorteil ist, dass wir uns aufteilen können und trotzdem die Zielperson sicher transportieren können.

Im Untergrund kann ich mich im Zweifelsfall auch um diverse Spielzeuge kümmern, die die Zielperson intus hat. Nicht optimal, aber machbar. Falls es Verwundete gibt, würde ich diese auch mit nach dort unten nehmen, wird wahrscheinlich etwas kosten, aber so haben wir weit weniger Stress mit Straßensperren und Lonestar.

Wie viel Zeit haben wir noch? Oder anders: Wie viel Zeit nehmen wir uns noch? Weil abhängig davon wird die Fahrzeugbeschaffung. Wir können eine gefakte Sin organisieren und dann einfach einen Mietwagen dafür verwenden. Oder wir kaufen eine Schrottreifen Wagen, Sam sorgt dafür, dass er wieder fahrtauglich wird und danach... Ich glaube ein gewisser Passion sucht genau sowas für Touren in den Barrens. Vielleicht lässt sich da etwas drehen.

Regelt der Con eigentlich seine Gesundheitsversorgung selbst? Oder lässt er sich von Doc Wagon versorgen? Wenn man ihn eine Krankheit andichtet, die Verlegung in ein Krankenhaus rechtfertigt, wäre das eine Feine Sache. Vielleicht könnte man dann sogar im Krankenwagen vorfahren, und ihn quasi legal abholen.

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Dr. Know

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Re: Der Knoten
« Antwort #8 am: Dienstag, 20. März 2007; 14:02:58 Nachmittag »

Hm,

ich vermute mal, die haben eine eigene Krankenversorgung. Wenn sie bei DocWagon sind, dann wird kompliziert - die Systeme bei DW sind ziemlich heftig. Das soll nicht heißen, daß ich da nicht reinkommen würde, aber wenn es eine andere Alternative gibt, die einfacher umzusetzen ist, wäre ich darum nicht böse.

In Bezug auf den OrkUntergrund: Interessante Alternative, aber nicht, wenn wir uns dafür trennen MÜSSEN. Wir können außerdem nicht davon ausgehen, daß wir das Zielsubjekt direkt nach der Operation loswerden können. Von daher brauchen wir sowohl ein Versteck für das Subjekt als auch für uns. Ein Treffen mit Partei X an einem Ort mit großer Öffentlichkeit wäre super, aber aufgrund der Tauschware auch kompliziert. Wir sollten uns auf jeden Fall auch nach Alternativen umsehen. Ob das "Orc Cuisine" so geeignet ist, kann ich leider nicht komplett beurteilen, aber ich glaube nicht, daß sich Partei X darauf einläßt.

In Bezug auf die Karre(n): Das ganze über eine Sin laufen zu lassen, wäre mir ehrlich gesagt zu teuer. Da können wir besser für die Nacht eine Karre klauen, den Transpondercode ändern und die Mühle auf eine von unseren FakeSins schreiben - das wäre am wenigsten Aufwand. Wenn Dein Interessent die Karre danach haben will, soll er sie nehmen und ansonsten setzen wir den Transponder zurück und stellen die Mühle irgendwo ab. Wenn wir noch Extrakohle brauchen, können wir dem Besitzer eventuell noch einen Versicherungsbetrug anhängen und uns noch eine kleine Belohnung der Versicherung abholen, falls die Karre gut versichert ist. Wir brauchen auf jeden Fall was größeres, wo das "Abholungsteam" auch komplett reinpasst inklusive des Zielsubjektes.
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Re: Der Knoten
« Antwort #9 am: Dienstag, 20. März 2007; 14:25:38 Nachmittag »

Tja... Verhandlungssache, aber ich denke eine Unterkunft für ein paar Tage im Orkuntergrund ist kein allzugroßes Thema. Vor allem weil ich so oder so eine Weile untertauchen will, sobald die Sache gelaufen ist. Aber ich denke für euch Nichtorks müssen wir zahlen, wie viel wäre euch die Passage durch den Untergrund wert? Ich denke 100NuYen pro Kopf sind realistisch, und natürlich gibt es da unten Leute, die alles nicht Goblinisierte hassen. Kein Wunder, wenn man seine ganze Familie in der Nacht des Zorns verloren hat.

Noch etwas zum Orc Cuisine: Der Laden ist für Menschen da, die mal die "harte Tour" erleben wollen. Kaum ein Ork in Seattle kann sich das Essen dort leisten. Die meisten Kunden sind Konzernschlippse die "echt Orkisch" essen wollen. Entsprechend hoch ist die Sicherheit dort. Vor allem da die Orks mit ihren AKs zum martialischen Intreur gehören.

Ich habe von Sam gehört, dass es von dort auch Touristenführungen durch den Orkuntergrund gibt... und so einige Schattenaktivitäten dort ablaufen. Wäre eine Überlegung wert.

Sag mal Doc: Kannst du mir eine Telefonnummer faken? Vielleicht reicht es ja, wenn sie glauben das sie mit Doc Wagon oder ihrem Gesundheitsdienst telefonieren. Dann verlange ich nach einer Blutprobe, die ein Kurier (einer von uns) abholt, und wenig später rufe ich an, und kündige an dass der Herr so und so isoliert und abtransportiert werden soll.

Okay... Vielleicht etwas zu riskant, aber ich bin offen für alle Vorschläge.

« Letzte Änderung: Dienstag, 20. März 2007; 14:29:58 Nachmittag von DrHanS »
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Dr. Know

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Re: Der Knoten
« Antwort #10 am: Dienstag, 20. März 2007; 14:38:29 Nachmittag »

Hm...das läßt allerdings die Frage offen, wie der Gesundheitsdienst grade jetzt dazu kommt, nach der Blutprobe zu fragen. Wenn uns da was schlüssiges, wasserdichtes einfällt, dann könnte man das probieren. Und wir müssen ein wenig Vorbereitung in den Anruf stecken - die Nummer faken ist eigentlich kein Problem, aber das allein wird nicht unbedingt reichen. Hast Du eventuell Kontakte zu DocWagon?

Und wie verläßlich sind deine Kontakte in den Ork-Untergrund? Wenn wir den Untergrund für den Auftrag nutzen, müssen wir uns 100%ig darauf verlassen können, das uns da keiner in den Rücken fällt. Das "Orc Cuisine" können wir vorschlagen, sollten uns aber nicht vollständig darauf verlassen. Ich vermute mal, daß die Partei X darauf nicht eingehen wird, aber man weiß ja nie.
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Re: Der Knoten
« Antwort #11 am: Dienstag, 20. März 2007; 15:23:34 Nachmittag »

100%ig? Hey, nimm es nicht persönlich, aber ich vertraue dir nicht einmal zu 100%. Mir ist klar, dass die Sache riskant ist, aber eine frisch extrahierte Person durch die Stadt zu karren ist auch nicht ungefährlich. Ich würde mich am besten mal mit dem Schieber von Sam treffen, wir werden sehen, ob die Sache sich lohnt. Wo wir die Übergabe machen ist eigentlich Nebensache. Erst mal das Bürschchen fangen, dann werden wir weitersehen.
« Letzte Änderung: Dienstag, 20. März 2007; 15:25:57 Nachmittag von DrHanS »
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Re: Der Knoten
« Antwort #12 am: Dienstag, 20. März 2007; 16:12:07 Nachmittag »

Ok, das 100%ig war auch mehr sinnbildlich gesprochen - die Stadt kenne ich außerdem halbwegs, den Orkuntergrund nicht - und da es mir beim gegenseitigen Vertrauen ähnlich geht wie Dir, reicht mir das schon an unbekannten *g*
Btw: Natürlich nehme ich das persönlich, schließlich hast Du mich damit angesprochen und auch gemeint - der Beisatz ist also Mumpitz, es sei denn Du beziehst die Aussage doch auf jemand anderen  ;D

Fakt ist: Wir müssen als Team den Job durchziehen, also sollten wir das auch zusammen regeln. Wenn wir uns zwischenzeitlich aufsplitten müssen, verlieren wir einen Teil unseres Handlungsspielraums.

Nächste Frage: Wieso mit dem Schieber von Sam sprechen, "ob die Sache sich lohnt"? Steh' ich grade auf dem Schlauch oder ist der Typ euer Manager? *g*
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Re: Der Knoten
« Antwort #13 am: Mittwoch, 21. März 2007; 12:17:08 Nachmittag »

Ok, ich schätze, unser Plan steht damit - wir gucken, daß wir X rausgelockt bekommen mit der Masche, dann kassieren wir X auf dem Weg zu dem von uns angegebenen Treffpunkt. Aufgrund der Matrixrecherchen sollten die Backgroundinfos reichen, auch wenn sie nicht sehr ausführlich sind.

Um das Gesicht zu verändern, steht uns ab Sonntagmittag die Nanopaste zur Verfügung und ich würde vorschlagen, wir führen das ganze Ding am Sonntagabend durch. Wir haben (hoffentlich) ein erstes Fahrzeug zur Hand, haben ein Unterschlupf-Backup, haben Drohneninformationen zur Verfügung. Wir brauchen zum Abholen ein Team von ungefähr drei Leuten, die anderen drei stehen dann bereit, um notfalls eine Ablenkung zu starten. Die Ablenkung müssen wir noch planen, die steht bisher noch nicht.

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Re: Der Knoten
« Antwort #14 am: Montag, 26. März 2007; 18:34:44 Nachmittag »

Kurze Rückfrage, Dr. - wie läuft das mit dem Untergrund jetzt eigentlich? Kannst Du uns alle da unten in Sicherheit bringen? Oder nur einen Teil? Und wieviel Kohle müssen wir dafür vom Spesenkonto zurückhalten?

Der Eingang würde über einen alten Abwasserkanal erreichbar sein, sagtest Du, oder?

Und schließlich: Wie gut kennst Du dich da unten aus? Ich wüßte gern ein wenig mehr über den Untergrund - es schadet ja schließlich nicht, informiert zu sein *g*
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